Elisabeth Müller-Quade
Goldschmiedemeisterin 


2025:  "Die Staudammkatastrophe von Vajont/Italien im Jahre 1963"

Von meiner Schwester bekam ich einen Katalog über ein Künstlerprojekt geschenkt. Bei dem Projekt ging es darum in einem Katastrophengebiet nach fast 6 Jahrzehnten noch Spuren dieser Katastrophe zu finden und sie in Fotografien und Texten festzuhalten. Die Staudammkatastrophe von Vajont im Jahr 1963 ist auch nach 50 Jahren noch sehr präsent in der Region und sollte eigentlich als eine Warnung gegen den Größenwahnsinn des Menschen verstanden werden.

Um die Kraft und Gewalt, die ein Erdrutsch erzeugt darzustellen, habe ich zum Teil mit Fundsteinen, oder ungeschliffenen Aquamarinen, die Eismassen darstellen, gearbeitet. Die Faltungen sind gefrorenen Tüchern, oder alten Lappen nachempfunden. Alle Arbeiten sind wieder aus Sterlingsilber, teilweise lackiert, oder auch oxydiert. Sie hängen an Stahldrähten oder Seidenbändern.